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Vier Fragen, um seinen smarten Puls zu fühlen

Wer sein Leben smarter aufstellt, merkt bald, dass das eigene Geschäftskonzept der Schlüsselpunkt zu mehr Unabhängigkeit ist. Ob Druck, Stress, Geld, Zufriedenheit etc. bei Ihnen ankommt, hängt maßgeblich davon ab, wie gut Sie vorankommen.

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Die Umstellung von einer alten, anstrengenden Aufstellung in ein smartes Geschäftskonzept ist nicht mit einem Handschlag getan. Wir begleiten jüngere Menschen und altgestandene Selbstständige, diese Wende herbeizuführen. Wenn wir nachfragen, wie es läuft, hören wir im Gespräch oft „ich bin unterwegs, aber es geht nicht so schnell, wie ich dachte“.

Ist das wirklich so?

Oder ist das nur Ihre gefühlte Wirklichkeit und de facto sind Sie bereits schneller unterwegs, als Sie es je vorher in Ihrem Leben waren?

Wer sich verändert, wird sensibler

Sehen wir uns das einmal genauer an. Wir kennen niemanden, der sagt: „Ich habe den Entschluss gefasst, smarter zu werden und am nächsten Tag fiel das einfach durch die Haustür. Das war supereinfach.“ Die ersten Kilometer auf einem neuen Weg fallen schwer.

Und nicht nur das: wir fühlen mehr. Wir werden sensitiver, weil wir eine Vorstellung haben, was möglich ist, aber noch nicht da sind. Deswegen überbewerten, überschätzen, überdeuten wir oft etwas. Und dann verlieren wir auch noch kostbare Zeit, weil wir eine falsche App installiert haben, oder oder oder …

Zwei Zitate von Smartianern direkt in der Wende:

Eine kreative Solopreneurin:

Ihr hattet Recht: Eine meiner größten Herausforderungen ist mein Fokus. Ich bin so schnell und so oft fasziniert von allem Möglichen, dass diese Fokussierung und die dazugehörige Struktur eine echte (Lebens)aufgabe ist.

Ein Solopreneur, der die erste Strecke geschafft hat:

Bei mir ist, viel passiert und es läuft gut. Ich bin im letzten Jahr aber immer wieder auf die Schwierigkeit gestoßen, dass . . .

Im Getümmel geht oft der Überblick verloren

Wer sich auf einen neuen Weg macht, unter- oder überschätzt sich oft. Das kann nicht anders sein, denn das neue Terrain ist unbekannt. Hin und wieder sitzt man dann vor seiner To Do und hat das Gefühl, man kommt überhaupt nicht voran.

Wenn wir von außen auf diese Situation schauen, hat diejenige / derjenige aber oft gerade die ersten Meilensteine übersprungen und die Wende ist mitten im Umschwung. Von daher lohnt es sich, seinen Puls zu fühlen, ruhig zu bleiben und einfach weiterzumachen. Alle, die diesen Weg gegangen sind, wissen, dass es sich lohnt, dranzubleiben.

4 Punkte Checkliste – Sind Sie noch auf dem Weg?

Hier vier Fragen, die Ihnen helfen zu überprüfen, wo Sie stehen.


Frage 1 – Wissen Sie noch, was Sie wollen?

Ist der Ursprungsgedanke, warum Sie smart sein wollen, noch vor Augen und kräftig und klar? Das kann vorübergehend verblassen (eine dringliche Aufgabe oder eine private Herausforderung schiebt sich dazwischen), aber Ihr Ziel sollte wie ein Korken immer wieder zur Wasseroberfläche zurückpoppen. Gönnen Sie sich die Zeit der Stille, um an dem neuen Bild zu arbeiten, wohin Sie wollen. Nicht nur Aktion, bitte auch Meditation und Reflexion.


Frage 2 – Haben Sie ein Konzept (einen Plan)?

Das Ziel alleine reicht nicht. Sie brauchen einen Plan. Deswegen heißt unser Programm „Smart Business Concepts“. Kein großer Geschäftsplan mit vielen Seiten, sondern ein kompakter strategischer Entwurf, der realistisch und flexibel ist. Ist der noch da oder bereits in irgendeiner Schublade verschwunden? Organisieren Sie sich so, dass Sie Ihren Plan regelmäßig vor Augen haben? Tragen Sie ihn ruhig in einer kleinen Mappe oder einem Notizbuch mit sich. Bei uns ist es eine Flip Chart mit den wichtigsten strategischen Punkten in unserem Home Office. Mit Stickern, so dass wir leicht umkleben können. (P.S.: Das ist keine ToDo-Liste, sondern eine strategische Planung, in welcher Reihenfolge und wie Sie Ihre Produkt-Treppe aufbauen).


Frage 3 – Sind Sie auf dem Weg?

Einen Plan zu haben reicht nicht. Setzen Sie davon Dinge um? Und Ja, jeder, der beginnt, kommt nicht so schnell voran, wie er dachte. Deswegen bleiben Sie gefühlt auf der Strecke. Das stimmt aber nicht: Wer langsam und stetig weiterfährt, kommt fast ebenso schnell an, wie die Super-Beschleuniger (nur mit viel weniger Risiko). Das bedeutet nicht, dass Sie trödeln sollten. Priorisieren Sie und bringen Sie Dinge wirklich zum Abschluss. Stockt etwas, schauen Sie sich das an und fragen Sie sich, warum das noch nicht läuft. In der Regel ist es noch zu kompliziert. Sie sind noch nicht klar und smart.


Frage 4 – Gibt es sichtbare Veränderungen?

Umsetzung ist gut, aber noch nicht das Ziel. Sie wollen eine positive Veränderung. Bringt die Umsetzung das gewünschte Ergebnis? Macht Ihnen das Ganze mehr Spaß? Die meisten messen das mit Geld (wie viel Geld kommt herein). Das ist eine wichtige Kenngröße (ohne Geld kein Business), aber nur eine Teilgröße. Als wir uns smartisierten, haben wir vorher schon gut Geld verdient, das war nicht der Haupt-Beweggrund. Eine viel wichtiger Messgröße bei uns war die Fremdbestimmung. Wir haben das an den Telefonanrufen festgemacht, die täglich bei uns aufliefen. Heute klingelt unser Telefon häufig tagelang nicht mehr. Denn wir haben alle Drängelkunden abgeschafft. Die Personen, die heute anrufen, auf die freuen wir uns und mit denen haben WIR einen Termin gemacht. Ein Haupt-Teil unseres Umsatzes kommt über automatisierte Prozesse, wir haben Zeit für das Wichtige.


Weitermachen!

Die Herausforderung:

Die sichtbare Veränderung (die neue Qualität), ist zu Beginn noch nicht vorhanden.

Wer in der smarten Wende am Anfang steht (Frage 1), sieht das Ziel, aber noch keine Verbesserung. Hier machen wir Ihnen Mut, sich ein Geländer (Konzept) zu bauen (Frage 2) und sich so lange an dem Geländer festzuhalten und voranzuarbeiten (Frage 3), bis Sie auf dem ersten Treppenabsatz angekommen sind und erste Wirkung spüren (Frage 4). Haben Sie diese erste Strecke geschafft, schaffen Sie auch die nächsten Stufen – vertrauen Sie darauf.

Unsere Beobachtung:

Wenn Sie später zurückschauen, staunen Sie, was Ihnen in zwei bis drei Jahren gelungen ist. Natürlich wird die eine oder andere Woche für die Katz gewesen sein, gefühlt gab es mehr als eine Durststrecke. Wen kratzt das aber, wenn man dann am Strand sitzt und auf das Meer schaut? Oder in Ruhe in seinem Home Office ins Grüne, wie bei uns.

In diesem Sinne wünschen wir Ihnen das richtige Geschwindigkeits-Gefühl.

Sie sind schneller, als Sie sich fühlen!


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