Smarter Steuerberater Holger Bittrich

Steuerberater Dr. Holger Bittrich

Dipl.-Kfm. Steuerberater
steuerberatung [at] bittrich.de
www.bittrich.de

Bittrich & Bittrich Steuerberatungsgesellschaft mbH
Wallstr. 42-44
21335 Lüneburg


Steckbrief Steuerberater Holger Bittrich


Ihre Aufstellung

Mittelgroße Steuerberatungsgesellschaft in Lüneburg mit 41 Mitarbeitern und 4 Steuerberater/innen. Wir gehören dem WIRAS-Verbund, einem deutschsprachigem internationalen Verbund aus Steuerberater, Wirtschaftsprüfern und Rechtsanwälten an. 40 Jahren Berufspraxis mit einem sehr guten Netzwerk zu Banken, Kammern, Verbänden und zur Finanzverwaltung.


Ihr Selbstbild

Unsere Gesellschaft hat sich auf die Betreuung kleiner und mittelständischer Unternehmen spezialisiert. Wir betreuen überwiegend klassische Selbstständige und Unternehmen, aber auch Solopreneure und Unternehmensgründer. Wir unterstützen, beraten und coachen all diejenigen, die den Mut haben, Ihre Visionen in die Wirklichkeit umzusetzen und ehrgeizige Ziele erreichen wollen. Dabei können wir jeder Generation die passende Kommunikation anbieten. Wir vereinen die traditionellen Aspekte des Berufsstandes mit innovativen Beratungsansätzen und hochmodernen Kommunikationstechniken sowie unterschiedlichen Kollaborationsmodellen in der Zusammenarbeit mit unseren Mandanten, von ASP, über Team-Viewer, App, social-media bis hin zu einer Webakte.

Unsere Mandanten sagen über uns, dass wir unsere Aufmerksamkeit auf das Wesentliche richten, im Rahmen unserer Beratung schnell und scharfsinnig denken und – auch gegenüber der Finanzverwaltung und gegenüber Banken – sehr beharrlich sind.

Wir sagen, dass wir den Dingen gerne auf den Grund gehen, um Chancen zu erkennen und das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Aus diesem Grunde vertrauen uns häufig vor allem diejenigen Mandanten, die selber ehrgeizige Ziele erreichen wollen.


Welche digitalen Tools nutzen Sie?

Digitale Kommunikation   

  • Webakte (Eigenprodukt – Onlineakte – ausgezeichnet mit dem IT-Mittelstandspreis 2015)
  • Bittrich Suite (Eigenprodukt – Intranet auf Basis der Webakte)
  • Bittrich App (Eigenprodukt – in Deutschland und Österreich patentierte App – ausgezeichnet mit dem IT-Mittelstandspreis 2012)
  • ProMeuS (Eigenprodukt zur Mitarbeiterplanung – ausgezeichnet mit dem IT-Mittelstandspreis 2016)
  • Outlook Infodesk als Intranet und Vorgangsverwaltung mit CRM-Modul
  • ASP-Zugänge für Mandanten auf unsere Server
  • Teamviewer-Sitzungen von und mit Mandanten
  • Skype-Konferenzen mit Mandanten

Social Media Management

Facebook, Twitter, XING, Google+, LinkedIN, Google Analytics, Seitenreport.de, Homepage

Buchhaltung

  • Scannen und Archivieren von Belegen (Addison)
  • Banking (elektronischer Kontoauszug)
  • Sfirm (elektronik-banking)
  • Elektronisches Wareneingangsbuch / Rechnungsausgangsbuch
  • TaxSy Kassenbuch (elektronisches Kassenbuch)
  • Scanbot-App (Scan-Programm für Smartphones zur Erfassung von Belegen unterwegs)
  • Verschiedene Cloud Lösungen zum Datentransfer, wenn der Mandant diese im Einsatz hat
  • Unides (Belegleser)

Organisation

  • One Drive (Zugriff auf Dateien von jedem Gerät)
  • Mindjet Mind Manager (Software zum Erstellen von Mind Maps)
  • 1Password (Passwort Manager), DeskCalc (Taschenrechner)

Welche Tools kennen Sie und würden sich darauf einlassen?

Google AdWords (Online Marketing), E-Postbusiness Box (Deutsche Post Versandtool), UC Pro (Panasonic Kommunikationstool), Amazon Cloud (Organisation).

Welche würden Sie empfehlen?

Wir sind mit jedem von uns eingesetzten Tool zufrieden und können alle genannten daher auch weiterempfehlen.


Kommunikation

Der Komunikations-Umfang hängt wesentlich davon ab, welcher Typ (s.u.) der Mandant ist.

Wenn der Mandant „nur“ Deklarationsberatungsleistungen in Anspruch nehmen möchte, benötigt er persönlich nur ein Minimum an Zeit für die Betreuung. Wir regeln für ihn den gesamten Schriftverkehr mit dem Finanzamt und Gemeinden (Zustellungsvollmacht, Treuhandkonto oder Abbuchungsvollmacht) und informieren ihn via App oder Webakte über alle für ihn relevanten Sachverhalte.

Die Buchführungsbelege ziehen wir uns (elektronische Bankauszüge direkt von der Bank, gescannte Belege und elektronische Kasse aus der Webakte) automatisch und verarbeiten diese bei uns im Hause. Die Auswertungen (BWA, Überschussrechnung und Steuererklärungen sowie Lohnabrechnungen) stellen wir –je nach Wunsch- online via Webakte oder via App zur Verfügung. Persönliche Besprechungen werden persönlich, telefonisch oder via Skype-Konferenz –auch zu ungewöhnlichen Zeiten (zwischen 06:00 Uhr und 22:00 Uhr) angeboten.

Sofern der Entrepreneur mehr Beratung möchte, skaliert sich diese bis zum festen Monatsmeeting nach oben (vgl. „welcher Typ sind Sie?).


Was ist wichtig für die Zusammenarbeit?

Unsere erste Frage an unsere potentiellen Mandanten lautet: Welcher Typ sind Sie?

Wir unterscheiden zunächst zwischen 4 Grund-Typen:

  1. eigenständig und unterstützt = Mandanten, die Ihre Finanzbuchführung und/oder Lohnbuchführung eigenständig erstellen und situationsbedingt unsere Hilfe in Anspruch nehmen. Diese Unternehmer kommen aktiv auf uns zu, wenn Sie Hilfe oder Beratung benötigen.
  2. sicher und ruhig = Mandanten, für die wir von der Lohnbuchhaltung über die Finanzbuchhaltung bis hin zum Jahresabschluss und den dazugehörigen Steuererklärungen erstellen. Mandanten, die vor allem eins wollen, nämlich sicher sein, dass sie alle rechtlichen Pflichten erfüllen.
  3. informiert und selbständig = Mandanten, die regelmäßig aktuelle Daten, wie eine BWA, eine Kurzübersicht über die wichtigsten Kennzahlen oder eine regelmäßige Analyse über ihre Kundenforderungen oder Lieferantenverbindlichkeiten benötigen.
  4. aktuell und individuell = Mandanten die regelmäßig mit uns über ihre geschäftliche Entwicklung sprechen, die die Zukunft planen und gestalten und uns als Coach und Verhandlungspartner bei allen wichtigen Entscheidungen und Gesprächen nutzen.

Innerhalb dieser Gruppen „schnitzen“ wir um den neuen Mandanten die passende Betreuung.

  • Wir reden Klartext, übernehmen gerne Verantwortung, arbeiten verlässlich und bauen damit Vertrauen zu unseren Mandanten auf. Genau dies erwarten wir auch von unseren Mandanten.
  • Unsere Leidenschaft liegt im Coaching von Unternehmern mit dem Ziel, ihr Vermögen zu vermehren und/oder sie erfolgreicher zumachen. In Gesprächen rund um die Entwicklung von Unternehmern und Unternehmen blühen wir auf.
  • Neben dieser Beratung laufen wir im Rahmen der Begleitung von unseren Mandanten im Rahmen von Betriebsprüfungen zur Höchstform auf.

Die Challenge – beantwortet von Holger Bittrich


Warum sind Sie ein smarter Steuerberater?

Weil wir unsere Dienstlkeistung konsequent an den Bedürfnissen unserer Mandanten ausrichten und in jeder Hinsicht auf dem neuesten Stand der Technik sind. Wir informieren uns regelmäßig über neue Trends im Bereich des digitalen Datenaustausches und der Kommunikation.


Was die größte Herausforderung für jemanden, der sein Business smart aufstellen will?

Die größte Herausforderung für jeden Unternehmer, der sein Business smart aufstellen will, ist es, die richtigen Geschäftspartner zu finden, die einen auf diesem Weg begleiten.


Drei verschiedene Begleitungsmuster


Anfänger in der Aufbauphase

  • Beratung: Jahresumsatz, wenn möglich kleiner als 17.500€ (sofern nicht vorsteuerbelastete Investitionen anstehen) mit dem Ziel den Unternehmer als sog. Kleinunternehmer i.S.d. § 19 UStG zu führen
  • keine voll eingerichtete Buchführung- nur eigene Aufzeichnungen nach § 22 UStG
  • ein Bankkonto mit nur betrieblichen Geschäftsvorfällen – elektronischer Bankauszug
  • keine Kasse – Erstattung von Barbelegen über das betriebliche Konto
  • Scan der Belege – Upload in Webakte
  • alternativ Belegaustausch vierteljährlich mit Scan-Service durch unsere Kanzlei
  • alternativ Vorerfassung betrieblicher Kosten im elektronischen Wareneingangsbuch, Upload Auswertungen (BWA, EÜR, Steuererklärung) in Webakte zwecks permanenter Verfügbarkeit
  • halbjährliche Beratungsgespräche
  • Steuerhochrechnung im September zur Vorbeugung unliebsamer Steuerbomben, Empfangsvollmacht für Finanzamtsschriftverkehr (Bescheide und Mahnungen) zur Vermeidung von Fristversäumnissen

Mobil aufgestellter Solopreneur Profi

  • Nutzung von Scanbot-App für die Erfassung von Belegen auf Geschäftsreisen
  • Scan der übrigen Belege mit Scan-Service durch unsere Kanzlei, Upload Auswertungen (BWA, EÜR, Steuererklärung) in Webakte zwecks permanenter Verfügbarkeit
  • halbjährliche Beratungsgespräche via Skype-Konferenz
  • Steuerhochrechnung im September zur Vorbeugung unliebsamer Steuerbomben, Empfangsvollmacht für Finanzamtsschriftverkehr (Bescheide und Mahnungen) zur Vermeidung von Fristversäumnissen
  • Treuhandkonto zur Abwicklung von Zahlungen, die aufgrund Reisetätigkeit nicht durch den Unternehmer erledigt werden können sowie für alle Zahlungen an das Finanzamt und die Gemeinde.

Breit aufgestellter Home Office Solopreneur Profi

  • Monatliche E-Mail mit dem Datenexport aus der eigenen Buchhaltung (wahlweise über unsere Webakte als Upload) und Kurz-Prüfung (Plausibilität) der Buchungen.
  • Vierteljährliche BWA-Besprechung – Umfang und Medium in Abhängigkeit vom Themenschwerpunkt und Bedeutung (persönlich, telefonisch, via Skype – Konferenz)
  • Steuerhochrechnung im September zur Vorbeugung unliebsamer Steuerbomben, Empfangsvollmacht für Finanzamtsschriftverkehr (Bescheide und Mahnungen) zur Vermeidung von Fristversäumnissen
  • Jahresabschlusserstellung im Quartal I eines Jahres
  • Gehaltsabrechnung monatlich mit Upload in Webakte
  • Anfang des Jahres Steuerklassenberatung und Beratung zur Optimierung mehr Netto aus dem Brutto

Wie lösen Sie diese beiden Fälle?


Problemfall – kein Beleg für einen Online-Kurs

Der „Nichtbeleg“  wird als Betriebsausgabe ohne Vorsteuerabzug gebucht.

Ein Vorsteuerabzug würde – selbst bei Vorliegen einer Rechnung – nur dann in Frage kommen, wenn das amerikanische Unternehmen die Leistung (Online-Kurs) im Inland (Deutschland) erbracht und der Entrepereneur die deutsche Umsatzsteuer in Rechnung gestellt hätte.


Frage amazon FBA – Verkauf aus verschiedenen Lagern – Belegführung

Würden Sie eine Plattform wie Dreamrobot oder Cludes empfehlen?

Im Hinblick auf die Funktionalität sind beide Plattformen zu empfehlen. Beide sorgen für einen geregelten Ablauf der Bestellung, die in Zusammenarbeit mit den Amazon FBA Prozessen zu einer Zentralisierung der Verwaltungs- und Zahlungssysteme führt. Des Weiteren erleichtern diese Plattformen den Datenaustausch zwischen dem Mandanten und dem Steuerbüro, da diese Datenmengen über eine einfache CSV-Datei eingelesen werden können.

Jedoch sind die Plattformen nicht sehr günstig. Für einen Kleinstproduzent entstehen dadurch recht hohe Fixkosten. Alleine Dreamrobot verlangt für sein kleinstes Produkt eine Grundgebühr von € 9,95. Dort ist allerdings noch kein Bankmodul enthalten. Dies müsste optional für € 5,00 hinzugebucht werden und erst für weitere € 10,00 erhält der Mandant eine Schnittstelle. Bei Cludes liegt der Einstiegspreis sogar bei mtl. € 89,00. Daher sind beide Produkte nicht zu empfehlen. Erst ab einer deutlich höheren Bestellmenge.

Wie würden Sie die Daten entgegennehmen?

Als Empfehlung würden wir dem Mandanten anbieten, dass er sich seine Amazon FBA Prozesse von Amazon als CSV-Datei auswerten lässt. Diese Bestelldatei würden wir erhalten und weiterverarbeiten.

Die Daten würde bei uns in eine Excel-Datei eingelesen werden, so dass die einzelnen Geschäftsvorfälle über Verweise (Regeln in einem Extra-Arbeitsblatt = Erkennung anhand des Amazonmarketstores und Bestellungsland) den jeweiligen Fibu-Konten individuellen zugeordnet werden. Über eine separate Schnittstelle (mit den einzelnen Posten – Betrag, Erlöskonto, eventuelle Aufwandskonten, Buchungsdatum, Debitor, Buchungstext) würden wir damit sämtliche Buchungsfaktoren rechtssicher einbuchen.


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