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Mut zur Lücke Fallbeispiel 05 – Website Stand März 2017

Mut zur Lücke Einführungsartikel

Das fünfte Beispiel unserer Serie „Mut zur Lücke“ ist eine Seite, die zur Stille einlädt. Nicht nur das: Zenplaces zeigt konkret, welche Plätze es dafür gibt. Eigentlich ist Zenplaces die Reduzierung eines anderen Blogs, in dem es um die Vereinfachung des eigenen Lebens geht. Das passt. Herausgekommen ist eine zenartig einfache Seite.

Zenplaces

zenplaces

Was war vor Zenplaces?

Sabine Wagner ist eine der Selbstständigen, die ihre bisherige Tätigkeit Stück für Stück smartisiert. Als Designerin (Innenarchitektur) hat sie von Hause aus einen Blick für schöne Dinge. Aus einer persönlichen Krise heraus fing sie an über Achtsamkeit, Einfachheit und Meditation zu bloggen. Mehr Bewusstsein für die Auszeit im Alltag – das ist ihre Botschaft.

Ihr Blog LessWorkMoreZen baute sich eine ganz gute Position auf, ist aber ein Themenblog ohne eigenes starkes Geschäftskonzept. Doch zwei Dinge waren mit ihrem ersten Blog bereits da: Das eigene Thema und eine erste Newsletter-Liste. Als sie sich die Frage stellte, wie sie aus ihrem Blog ein Smart Business Concept ableitet, überlegte sie zunächst, den Blog zu vergrößern und um Angebote und neue Kategorien zu erweitern. In dieser Liste von vielen Möglichkeiten, fiel ihr ein Punkt auf, der sie besonders anzog.

Eine Rubrik, die ihr vorschwebte, waren Auszeitorte, schöne Plätze, die man selbst nicht so leicht findet.

Nicht Erweiterung, sondern Reduktion

Um die Geschichte kurz zu machen: Der Gedanke, besondere Orte zu bereisen, sie für andere zu erkunden und diese dann ausführlich zu beschreiben wurde der Startpunkt für ihr heutiges smartes Geschäftskonzept. Die Idee gefiel ihr, weil sie so schön direkt ist. Schnörkellos. Sie konnte ihre eigene Vorliebe mit ihrem Business verknüpfen.

Mut zur Lücke

Als Sie auf der Spur war, ist natürlich die erste Angst:

Habe ich genug Zenplaces, damit diese Seite ansprechen kann?

Bei einer Mut-zur-Lücke-Seite gilt es, diese „Vollständigkeits-Angst“ zu überwinden und mit dem Portrait der ersten Places zu beginnen. Als Test schrieb sie einen ersten Artikel über einen solchen Zenplace in ihrem Themenblog und sprach mit den Betreibern solcher Orte. Das Geschäftskonzept: Individuelle Vermittlungen an besondere Orte (und ein, zwei Dinge mehr, die wir hier noch nicht verraten …).

Die neue, auf ein Thema reduzierte Seite werkelt inzwischen fleißig vor sich hin und Sabine Wagner ist hinter den Kulissen dabei, die verschiedenen Stränge ihres Geschäftskonzeptes vorzubereiten. Fazit: Wenn Ihre Idee da ist, starten Sie und lassen Sie sich von der großen Anzahl von Angeboten auf anderen Seiten nicht abschrecken. Überzeugen Sie durch Ihre Qualität.

Die Seite

Meditativ still und einfach.

Die Seite ist leicht gekürzt und hier mit Stand 01. Märzs 2017 abgebildet. Es werden Orte bis zu einer ersten Tiefe gezeigt. Wer mehr wissen möchte, fordert das Exposé an. Wichtiges Angebot ist auch der Newsletter.

zenplaces-home

Interview mit Sabine Wagner


Wir stellten einige Fragen, was rund um die ersten Wochen von Zenplaces wichtig war.

Sabine, wo hast Du auf Qualität gesetzt?

Ich habe von Anfang an mit professioneller Technik gearbeitet (WordPress Theme, Newsletterprovider und andere Komponenten). Da ich vorher wenig Berührungspunkte mit dem Internet hatte, musste ich sehr viel dazulernen. Deshalb habe ich mich mit Hilfe von hochwertigen Onlinekursen weitergebildet. Bei der Auswahl habe ich nicht gespart und alles aufgesogen, was ich gebraucht oder was mich interessiert hat. Der Wendepunkt kam aber erst mit der Teilnahme an der Smart Business Intensivgruppe. Hier bekam ich wichtige Unterstützung, um strukturiert und zielorientiert arbeiten zu können.

Was konntest Du zu Beginn nicht leisten – wo hattest Du Mut zur Lücke?

Ich bin Innenarchitektin und konnte mein CI selber entwickeln. Bei Gelegenheit würde ich es aber gerne von einem professionellen Grafiker überarbeiten lassen. Ähnlich mit dem Thema SEO. Ich arbeite natürlich mit den gängigen Plugins, um die Reichweite zu erhöhen, wirklich Freude macht es mir nicht. Ich werde mir daher von Zeit zu Zeit Unterstützung von einem Profi holen, um hier noch effektiver zu werden.

Was war Deine besondere Marketing Maßnahme zu Beginn?

Ich habe von Anfang an eine Newsletterliste aufgebaut und relativ schnell ein Freebie auf die Seite gestellt. Aber ich musste auch feststellen, dass es nicht ganz einfach ist, sich im Internet Jungle zu behaupten. Man muss die richtige „Lautstärke“ für sich finden. Um meine Reichweite zu erhöhen, habe ich mich daher intensiv mit Facebook auseinandergesetzt. Mir war klar, dass ich nur mit einem Social Media Kanal arbeite, den ich auch verstehe. Auch hier habe ich auf einen guten Online Kurs gesetzt und war erstaunt, wie genau man die Kommunikation auf seine Zielgruppe abstimmen kann. Als ich verstanden hatte, wie es funktioniert, konnte ich gezielt in Facebookanzeigen investieren. Erst um Likes zu bekommen. Später bin ich dann auf Content Anzeigen und Lead Anzeigen umgestiegen.

Woran merkst Du, dass Du auf dem richtigen Weg bist?

Wenn man anfängt, selbstbewusst Marketing zu machen, merkt man schnell, was funktioniert und was nicht. Ich denke, es ist wichtig zu entscheiden, welche Marketingmaßnahmen zur eigenen Persönlichkeit passen. Folglich habe ich mich vorerst auf die beschränkt, mit denen ich gut umgehen kann. Nach einer Weile fing die Sache an, richtig Spaß zu machen. Als sich dann erste Erfolge zeigten, wusste ich, dass ich die richtigen Entscheidungen getroffen hatte.

Fazit

Eine schöne, klare Mut zur Lücke Seite, die mit den eigenen Kräften gut zu bewältigen ist. Wir wünschen Sabine Wagner viel Ruhe in ihrem Leben, aber genug Betriebsamkeit auf ihrer feinen Seite. Wer selbst Stille sucht und außergewöhnliche Plätze kennenlernen möchte, trage sich in ihren Newsletter ein. Es lohnt sich.


Mut zur Lücke – Artikelserie

Mut zur Lücke – Einführungsartikel

Fallbeispiel 01 – Solopreneur Experte – Christoph Berger mit Applied Go

Fallbeispiel 02 – Solopreneur Verlag – Tanja Philippeit mit Starnberger Spiele

Fallbeispiel 03 – Solopreneur Podcasterin – Sina Paris mit Girl Meets Business

Fallbeispiel 04 – Smarter Patentservice – Thomas und Ricardo mit EVOip

Fallbeispiel 05 – Solopreneur Meditationsplatz – Sabine Wagner mit Zenplaces